ARCHITECTES


Einkaufszentrum Coop

Analyse / Diagnose des urbanen Umfeldes

These 1 : strategische Lage / an Hauptstrasse nach Brugg / Autobahnzubringer in direkter Nähe / Einsicht aus allen Fahrtrichtungen / kein Einkaufszentrum dieser Grösse in der Nähe.
These 2 : Zufahrt Pkw – Verkehr über Nebenstrasse (Anschluss bestehend) - Zufahrt Lkw für Anlieferung über Nebenstrasse (Anschluss bestehend)
These 3 : SBB – Freileitungslinie, SBB – Intressenslinie und die unvorteilhafte Restgeometrie verunmöglicht im südlichen Teil der Parzelle Bauvolumen zu erstellen.
These 4 : die Standalone – Situation ist für Einkaufszentrum denkbar / Ergänzung mit Waschanlage und Tankstelle mit Shop strategisch intressant wegen Autobahnzubringer und Hauptstrasse.
Lösungsansatz
These 1 : das Hauptvolumen muss gut sichtbar sein für den ruhenden Verkehr an der Kreuzung / attraktiv und einladend / ein Gebäude markiert die Kreuzung / der Besucher sieht klar die Zufahrt zum Einkaufszentrumskomplex.
These 2 : im Süden wird der Perimeter voll ausgenutzt für die Parkierfläche des Einkaufszentrums mit 180 Pkws / ohne Niveaunterschied gelangt der Besucher rasch zum Fachmarkt
These 3 : das Restaurant wird zum Attraktor auf der Südseite des Gebäudes / die Drittmieter haben eine direkte Verbindung mit der Anlieferung auf
Niveau EG /
der Coop Food hat eine einfache Geometrie und ist leicht überschaubar.
These 4 : im nördlichen Teil des Perimeters muss somit das Bauvolumen zu stehen kommen.
These 5 : im Norden befindet sich die Waschanlage und Tankstelle mit Shop / direkt zugänglich ab Hauptstrasse und Autobahnzubringer / alle Einkaufszentrumbesucher passieren vor Ausfahrt noch die Tankstelle / zusätzliches Besucherpotential
Konstruktion und Materialisierung
Die Halle wird als einfacher Stahlbau konzipiert. Der Stützenrater ist von 8 x 8m auf 16 x 16m modulierbar (parkingkompatibel). Der Dachaufbau ist mit Stahltrapezblechpannelen gelöst und wird mit Steinwollisolation gedämmt. 2 – lagige Polymerasphaltdichtung. Extensive Dachbegrünung oder Kiesklebedach. Die Fassade besteht aus modularen vorfabrizierten Sandwichpannelen von 7m Höhe. Nur die Eingangspartien und das Restaurant sind verglast. Das Einkaufszentrum wird über grosse Polycarbonatkuppeln belichtet. Parking wird mechanisch belüftet.

verfahren : studienauftrag
bauvolumen : 82'000 m3
geschossfläche : 9'000 m2
baukosten : 47 Mio
planungs – und ausführungsphase : 2003-2007
bauherr : Coop Mittelland AG
ausführende architekten : A 2017 GmbH, Zürich
generalunternehmer : Kamata AG, Zürich
team : Christoph Buri, Daniel Burkart, Michel Egger, Eric Ott, Salvatore Chillari